29.04.2018 – Einsatzübung in Oedenberg

Um 18 Uhr wurden wir durch die Integrierte Leitstelle zu unserer jährlichen Einsatzübung mit den Kameraden aus Oedenberg alarmiert.
Dieses Jahr war das Einsatzszenario ein Verkehrsunfall mit zwei PKW, einem Motorrad und mehreren verletzten Personen – dargestellt sowohl durch Übungspuppen, als auch durch lebende Darsteller. Das Szenario wurde auf der Verbindungsstraße von Oedenberg nach Simmelberg mit sehr viel Aufwand angelegt.
Die Kameraden aus Oedenberg übernahmen bis zu unserem Eintreffen die Erstversorgung der Personen, sowie die erste Erkundung der beteiligten Fahrzeuge. Mit den wenigen Möglichkeiten, die den Oedenberger Kameraden bei der techischen Hilfeleistung zur Verfügung stehen, konnte dennoch ein großer Zeitgewinn durch Vorabinforamtionen, Erstzugang und Fahrzeugstabilisierung erzielt werden.
So waren wir mit unserer erweiterten Ausrüstung in der Lage, die beiden Fahrzeuge ohne umfangreiche Erkundung sofort zu stabilisierten und einen unmittelbaren Zugang zu den eingeklemmten Personen in den PKW´s herzustellen.
Parallel stellten wir den erweiterten Brandschutz her und legten die Gerätschaften zur Rettung bereit. In Teamarbeit mit den Oedenbergern wurden dann die eingeklemmten Personen aus den Fahrzeugen befreit.
Die Einsatzübung wurde so gestaltet, dass wir ein Fahrzeug in Seitenlage hatten, zwei Personen mit schweren Traumata zu retten hatten, sowie als besondere Herausforderung, ein Unfallopfer mit Pfählung durch ein langes Rohr. Die lebenden Darsteller waren übrigens die Kinder der Oedenberger Kameraden, die ihre Sache wunderbar gespielt hatten.

Insgesamt war die Übung ein sehr anspruchsvolles und abwechslungsreiches Szenario.

 

14.10.2017 – Belastungsübung Atemschutz

An diesem Samstagmorgen trafen sich einige Kameraden zur alljährigen Atemschutzbelastungsübung. Diese wurde Truppweise (je zwei Mann) durchgeführt.

Die Kameraden mussten folgende Leistungen erbringen:
Situps mit einem C-Schlauch, zügiges Ausrüsten und Anschließen der Atemschutzgeräte, Person aus dem 1. Stock ins Erdgeschoss tragen, Personenrettung mit einer Krankentrage durch den Keller des Feuerwehrhauses (simuliert mit Schaummittelkanister), einen B-Schlauch in kürzester Zeit in den ersten Stock hinaufziehen, Schleppen einer 80kg Puppe auf einer Stecke von knapp 25 Metern, 20 schnelle Schläge mit einem Vorschlaghammer auf einen alten LKW-Reifen und zum Abschluss noch das sogenannte „Hofballett“ (gefüllte Schläuche ziehen und Einsatz der gelernten Strahlrohrtechniken).

Mit diesen Übungen wurden die Kameraden wieder an ihre körperlichen Leistungsgrenzen gebracht.

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03.05.2017 – Übung „Not-Dekontamination“

Die Transporte im gewerblichen Güterverkehr erfolgen unter anderem auf Straßen und Schienen. In unserem Einsatzgebiet befinden sich die Bundesautobahn A3, die vielbefahrene B14 und auch die zweigleisige Bahnstrecke Nürnberg – Lauf/Hersbruck. Auf diesen Verkehrswegen werden u. A. auch Güter transportiert, die als Gefahrgut eingestuft werden.

Damit wir auch auf „Gefahrgutlagen“ vorbereitet sind, sind wir angehalten, in regelmäßigen Abständen Übungen zur sogenannten Not-Dekontamination durchzuführen. Dabei sprechen wir bewusst von einer Not-Dekontamination, weil wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zwar einen schnellen und simplen Aufbau zur Säuberung von Mensch und Gerät durchführen können, dieser jedoch nicht mit dem Gerät der speziell dafür eingerichteten Fachkräfte im Landkreis konkurrieren kann.

Diese im Landkreis verteilten Fachkräfte besitzen jeweils extra für solche Situationen angeschaffte Ausstattung und werden zu jedem Einsatz mit Gefahrgut hinzugezogen. Im Notfall kann es allerdings erforderlich sein, dass diese Säuberung auch von uns durchgeführt werden muss.

Auf dem nachfolgendem Bild ist der Aufbau zu einer „Massendekontamination“ zu sehen – ein denkbares Einsatzszenario, mit dem vielen betroffenen Menschen geholfen werden kann.

Wichtig ist hierbei, eine klare Grenze zu schaffen, die den Gefahrenbereich eingrenzt. Und ebenfalls von Bedeutung ist die eindeutige Linienführung für die Betroffenen. Das dahinter stehende Fahrzeug dient als Sichtschutz. Der Sichtschutz wird benötigt, da es erforderlich ist, sich zu entkleiden, um den gefährlichen Stoff vom Körper waschen zu können. Das Schmutzwasser wird dann mittels Sauger und Plane aufgefangen und in einen externen Behälter gepumpt.

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03./04.04.2017 – Unterkreisübung

Gemeinschaftsübung der Feuerwehren

Die Abende des 3. und 4. Aprils standen ganz unter dem Motto „Retten – Löschen – Bergen – Schützen“. Bei der sogenannten „Unterkreisübung“  kamen die Feuerwehren aus Haimendorf, Röthenbach und Schwaig sowie Renzenhof, Rückersdorf und Behringersdorf zusammen. Die beiden Übungsszenarien waren so ausgelegt, dass sie fast das gesamte Know-how der Einsatzkräfte forderten.
Bei dem einen Szenario wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem Unimog und einem PKW dargestellt. Insgesamt waren 6 verletzte Personen zu retten. Vier Personen waren im PKW eingeklemmt, eine Person lag unter dem Unimog und eine weitere saß noch in dessen Führerhaus. Erschwerend kam hinzu, dass der Unimog Gefahrgut geladen hatte und dieses durch den Unfall aus dem Behälter austrat.
In dem anderen Szenario explodierte ein kleiner Tank in einer Scheune. Der dadurch entstandene Brand musste schnellst möglich gelöscht werden (simuliert mit Nebelmaschine), um eine Ausbreitung zu verhindern. In der Scheune befanden sich noch einige Personen, diese mussten jedoch erst gefunden werden. Deren Rettung stellte sich aber als kleine Herausforderung dar, da sie zum Teil eingeklemmt oder in besonders ungünstigen Positionen lagen. Die gesamte Rettung musste unter schwerem Atemschutz erfolgen.
Die sechs Feuerwehren wurden dabei in zwei Gruppen aufgeteilt und tauschten nach dem ersten Abend Ort und Einsatzgeschehen.

Als Fazit der beiden Übungen können wir freudig feststellen, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren einwandfrei funktioniert und die Ausbildungen bei den Einsatzkräften vollen Erfolg zeigen.

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04.03.2017 – Bootsübung

Unsere erste Fahrt auf der Pegnitz in diesem Jahr wurde von strahlendem Sonnenschein begleitet. 
Um 9:30 Uhr trafen sich einige Kameraden, um gemeinsam die Pegnitz mit unserem Boot zu befahren. Es wurde der Motor inspiziert, einige Fahrübungen wurden gemacht, und die am Ufer Wartenden durften ihre Kenntnisse über Knoten auffrischen . 

21.08.16 – Übung „THL“

Die heutige Übung der technischen Hilfeleistung setzte sich mit der Rettung aus einem verunfallten PKW auseinander.
Das Unfallfahrzeug wurde vorbereitet so wie wir es auch bei einem echten Unfall vorfinden könnten und die Übung begann.
Nach der ersten Sichtung der Einsatzstelle wurde das Fahrzeug mit Unterbaumaterial gesichert, sodass der innere Retter ins Fahrzeug zur Patientenbetreuung einsteigen konnte. Der Patient (eine Übungspuppe) bekam eine Stifneck (Halskrause) angelegt und wurde gegen herumfliegende Teile abgedeckt. Als nächstes wurden die Glasscheiben entfernt um die Verletzungsgefahr von zersplitternden Glas zu minimieren. Um möglichst viel Erfahrung zu sammeln wurde anschließend nicht nur die Türe entfernt, auch das Dach wurde entfernt und die gesamte Motorhaube nach vorne weg gedrückt. Die Puppe konnten nun, so schonend es ging, mit einem sogenannten Spinebord aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Um sich in die Situation eines Verunfallten hineinversetzen zu können, setzte sich noch ein Kamerad in das Auto. Die Rettung sollte nun über den Kofferraum erfolgen. Hierzu mussten wir die Rücksitzbank und die Rückenlehne des Sitzes entfernen. Der Kamerad wurde mit einer Rundschlinge, als Rettungsboa um Stifneck und Oberkörper gewickelt, gerettet.

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25.10. + 08.11.2015 Übung Dekontamination

Unsere Übungseinsätze am 25.10. und am 08.11.2015 fanden unter dem Oberbegriff der Dekontamination statt.

Uns ist bewusst, dass die Gefahr, auch an unvermuteten Orten mit Gefahrstoffen konfrontiert zu werden, im Zeitalter der Industrialisierung und des damit verbundenen Warenverkehrs, enorm gestiegen ist. Unser Einsatzgebiet umfasst neben etlichen Industriebetrieben auch eine stark befahrenen Bundesstraße, Autobahnen und selbst Privathaushalte, in denen sich erhebliche Gefahren verbergen können.

Um auf mögliche Überraschungen vorbereitet zu sein, haben wir den erforderlichen Selbstschutz trainiert, und diesen, soweit es unsere technischen Möglichkeiten zulassen, in den beiden Übungen trainiert.

Stichworte zur Dekontamination:

Aufteilung der Einsatzstelle in folgende Zonen:
-Wirkzone
-Gefahrenzone
-Absperrbereich mit Dekontaminationsplatz
Zu beachtende Faktoren (u.a.):
-Örtlichkeiten
-Eigenschaften des Gefahrguts
-Witterung
-Gefahr durch dritte
-Verschleppungsgefahr

 

23.08.2015 – Übung Brandeinsatz zusammen mit FF Schwaig

Am Sonntag früh um 8.00 Uhr ging es diesmal zu einem angenommenen Brand an das Nahversorgungszentrum (NVZ).

Für unser Hilfeleistungsfahrzeug (HLF) gab es die Aufgabe, die Brandbekämpfung über 3 C-Strahlrohre vorzunehmen. Das Löschfahrzeug (LF) speiste das HLF – somit standen 4.000 Liter Wasser sofort zur Verfügung. In dieser Zeit hat die Mannschaft des LF16 die weitere Aufgabe bekommen, die Wasserversorgung sicherzustellen. Wasserentnahmepunkt war der Oberflurhydrant an der Bahnunterführung Güntherbühler Str. Somit musste eine B-Leitung mit Schlauchbrücken im Fahrbahnbereich über ca. 200m aufgebaut werden. In der Zwischenzeit sind die Kameraden aus Schwaig an der Einsatzstelle eingetroffen. Das LF 40/1 fungierte als Verstärkerpumpe und förderte das Löschwasser über die lange Schlauchstrecke hoch zum LF16/12 von Behringersdorf.

Die Drehleiter von Schwaig wurde zur Unterstützung am Brandabschnitt 1 geschickt und begann ebenfalls mit der Brandbekämpfung. Die Wasserversorgung kam auch vom LF16. Um das Maximum an Wasserdurchsatz auszutesten, wurde das Wenderohr mit ca. 2.000 Liter Wasserabgabe pro Minute bei komplett ausgefahrener Drehleiter eingesetzt. Eine weitere Einspeisung in das HLF hatte allerdings einen Abriss des Wasserflusses zur Folge.

Als zweiter Brandabschnitt wurde das Areal hinter dem Supermarkt angenommen. Diesen Angriff hat das 41/1 von Schwaig übernommen. Wasserentnahme war ein Oberflurhydrant vom Mörikeweg. Auch hier musste eine längere Schlauchleitung bis zur Wasserabgabe gelegt werden.

Nach dem Kommando „Feuer Aus“ fand noch zu eine kurzen Nachbesprechung am NVZ-Parkplatz statt. Anschließend gab es noch eine kräftige Vesper bei uns am Gerätehaus.

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02.08.15 – Übung | Wasserförderung über lange Schlauchstrecke

Am heutigen Sonntag lautete das Thema „Wasserförderung über lange Schlauchstrecke“.

Der Auftrag: HLF 40/1 Wasserentnahme direkt aus der Pegnitz mit einer tragbaren Tauchpumpe in einen Faltbehälter. Danach Saugbetrieb und Speisung des LF 40/2 welches die Brandbekämpfung mit 2 C und einem B-Strahlrohr vornahm.

Die Wasserentnahme wurde mit unserer neuen Tauchpumpe (Rosenbauer Nautilus 8/1 – 800l/min) durchgeführt. Das Wasser wurde über drei B-Schläuche zunächst in einen Faltbehälter als Pufferspeicher eingeleitet. Statische relevante Höhe zwischen Niveau Pegnitz und Einlauf ca. 5 m. Vom Behälter wurde das Wasser im Saugbetrieb über die Fahrzeugpumpe vom HLF 40/1 zur Schlauchstrecke gefördert. Die Schlauchstrecke hatte eine Länge von ca. 250 m. Kurz vor dem Fahrzeug 40/2 wurde ein Verteiler und ein Druckbegrenzungsventil in die Schlauchleitung eingebunden. Das LF förderte das Wasser ebenfalls im Saugbetreib über einen Verteiler an die Strahlrohre. Um die maximale Förderung zu testen haben wir die 2 C und das B-Rohr jeweils ohne Mundstück bedienen lassen. Somit kamen wir auf eine Wasserabgabeleistung von 1.200 L/min was aber nur kurz gehalten werden konnte ab dem Punkt an dem der Behälter gefüllt war.

Dauerhaft konnten ca. 600 Liter/Minute zur Verfügung gestellt werden.

Ein Durchgang dauerte ca. 1 Stunde. Somit blieb noch Zeit, den Vorgang mit einem Wechsel der Mannschaft beider Fahrzeuge zu wiederholen.

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