THL-Ausbildung bei Audi in Münchsmünster

Am Samstag den 15.09.18 waren 5 Mitglieder unserer Wehr bei Audi in Münchsmünster zur Teilnahme an einer THL Ausbildung. Der Lehrgang begann um 9:00 Uhr und wurde unter der Leitung eines Schichtleiters der Werkfeuerwehr Audi durchgeführt. Zuerst stand eine theoretische Einleitung an, bei der wir auf die richtige Vorgehensweise und Neuigkeiten in der Automobilbranche geschult wurden. Als Übungsfahrzeuge standen uns zwei Neufahrzeuge zur Verfügung, ein Audi A4 Avant und ein Audi Q5 Quattro. Der Audi A4 stellte das erste „verunfallte Fahrzeug“ dar. Man ging von einem eingeklemmten Fahrer aus. Wir erarbeiteten uns dann selbst die Vorgehensweise mit hilfreichen Tipps des Lehrgangleiters, wodurch der Audi zeitnah in seine Einzelteile zerlegt wurde. Was aber sofort auffiel, dass selbst mit modernen Rettungsgeräten, die Rettung des Verletzten aufgrund von immer stabiler werdenden Bauteilen sehr zeitintensiv ist. Nach einer kurzen Mittagspause begann man mit dem nächsten Fahrzeug. Beim Audi Q5 standen uns dann alle Möglichkeiten offen, so dass wir uns dazu entschieden mehrere Vorgehensweisen zu üben. Durch die vollständige Aluminium Karosserie war dies allerdings sehr aufwendig. Was auch hier wieder auffiel: Methoden die man sonst an Schrottfahrzeugen nahezu problemlos anwenden kann, führen bei modernen Fahrzeugen ins Nichts. Nachdem auch das zweite Fahrzeug zerlegt war, stand noch eine Werksführung und die Besichtigung der Feuerwache an.

Ein großes Dankeschön möchten wir an die Freiwillige Feuerwehr Grafenwöhr richten, dass wir an eurem Lehrgang teilnehmen durften. Außerdem auch Danke an die Audi Werksfeuerwehr Münchsmünster für den sehr lehrreichen Übungstag.

14.08.2018 – privater Rauchmelder

Heute wurden wir um 21:35 Uhr zu einem ausgelösten Rauchmelder in einem Wohnhaus gerufen.

Am Einsatzort eingetroffen konnten wir den Rauchmelder lokalisieren. Brandgeruch oder ähnliches konnte allerdings nicht festgestellt werden.

Nach einem Reset des Rauchmelders ließ er allerdings ein Signal verlauten, dass die Batterie leer wäre. Somit haben wir den Rauchmelder dem Anwohner übergeben, mit der Bitte, diesen zu ersetzten.

Anschließend rückten wir wieder ein.

Eingesetzte Fahrzeuge: HLF 40/1, LF 40/2, MZF 11/1
Anwesende Stellen: Polizei, Rettungsdienst

27.07.2018 – Ferienprogramm für Kinder

Auch dieses Jahr wurden die Ferien wieder mit unserem Ferienprogramm am Sophienpark eingeläutet. Mit gemeinsamen Kräften konnten wir wieder etliche Attraktionen für die Kinder aufbauen, darunter Hüpfburg, Gokartstrecke, Kistenrollbahn, Kinderschminken, Kistenstapeln und Luftballonmodellage. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Besucher wurden mit Bratwurst-, Steakbrötchen und selbst gebackenem Kuchen versorgt.
Das Kinderfest wurde auch in diesem Jahr gut angenommen, obwohl es zu Anfang „wie aus Eimern“ regnete. Als das Highlight des Tages anstand, das brennende Haus, standen wieder alle Kinder bereit, um tatkräftig mit löschen zu können. Das Fest ging um 13 Uhr los und endete gegen 19 Uhr.

Die Freiwillige Feuerwehr Behringersdorf wünscht, dass es jedem Besucher gefallen hat und wir alle auch nächstes Jahr wieder zu unserem kleinen Fest begrüßen dürfen.
Vielen Dank auch an alle Helfer, unterstützende Firmen (Metzgerei Wendler und Familie Bachmeier vom Hotel Restaurant Weißes Ross) sowie der Feuerwehr Schwaig für die Bereitstellung der Drehleiter und des Logistikfahrzeuges.

Modulare Truppausbildung (MTA) Teil 1

In diesem Jahr besuchten fünf Kameraden aus unserer Wehr die MTA Basis Teil 1 – Ausbildung. Gemeinsam mit etlichen Kameraden aus verschiedenen Wehren im Landkreis wurde in Schnaittach ein Teil der Grundausbildung zum Feuerwehrmann/ zur Feuerwehrfrau abgehalten. Hauptbestandteil der Ausbildung war neben den Grundtätigkeiten im Feuerwehrdienst der (3-teilige)Löschangriff, wobei drei Trupps mit je einem C-Strahlrohr den Löschangriff vornahmen. Neben dem praktischen Teil der Prüfung (3-teiliger Löschangriff und Knoten) wurde auch eine schriftliche Prüfung abgelegt.
Die Ausbildung startete am 05.06.18 und endete am 19.07.18 mit der Prüfung.

Alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden. Besonders den Kameraden aus unserer Wehr gratulieren wir und wünschen ihnen das Beste für den weiteren Lebens- und Ausbildungsweg!

07.07.2018 – Brandwacht bei der Sonnwendfeier des TSV Behringersdorf

Die Sonnwendfeier beim TSV Behringersdorf am Abend des 07.07.2018 wurde durch ein paar Kameraden unserer Wehr brandschutztechnisch überwacht.
Bei dieser Gelegenheit beantworteten wir gerne die Fragen von interessierten Mitbürgern und erklärten die Fahrzeugausrüstung des Löschgruppenfahrzeuges.
Bei einem Kind mit leichter Brandverletzung leisteten wir erste Hilfe. Im Anschluss erhielten wir von der Leitstelle den Auftrag bei einer Person als First Responder zu helfen. Diese hatte sich vor dem Gebäude im Bereich der Straße eine Handverletzung zugezogen. Es bestand Verdacht auf eine Fraktur.

Vielen Dank an dieser Stelle an die Kameraden, die sich für diesen Sonderdienst bereit erklärt und ihre Freizeit geopfert haben.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: LF 40/2, MZF 11/1

24.06.2018 – Übung Waldbrand

Bei einer Übung im Bereich des Zapfsees wurde heute mit der Feuerwehr Haimendorf zusammen die Waldbrandbekämpfung geprobt.
Die Wasserentnahme erfolgte aus dem Zapfsee über die Tragkraftspritze der Haimendorfer Kameraden. Beim LF 40/2 wurde ein Pufferspeicher aufgebaut, um das gewonnene Wasser zwischenzuspeichern und zu verteilen. Vom Pufferspeicher aus erfolgte die Wasserentnahme zum LF, das wiederum einen B-Verteiler mit drei C-Strahlrohren und über Schlauchstrecke das HLF 40/1 mit Wasser versorgte. Die Wasserversorgung konnte stabil aufrechterhalten werden, obwohl auch beim HLF Wasser für mehrere Strahlrohre entnommen wurde.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, LF 40/2, MZF 11/1
Feuerwehr Haimendorf TSF 44/1

22.06.2018 – Einsatzübung im Kindergarten

Gegen 09:30 Uhr löste die Brandmeldeanlage des Kindergartens aus, Grund dafür war eine inszenierte Brandentwicklung in einem der Räume. Nachdem wir verständigt wurden, rückten wir mit unserem HLF und MZF aus.
Bis auf die Leiterin Doris Röbling, der Hausmeister des Kindergartens und einer weiteren Erzieherin wurde die Einsatzübung geheim gehalten. Die Kinder und Erzieherinnen/Erzieher verhielten sich vorbildlich, evakuierten das Gebäude sehr schnell und sammelten sich alle am vorgesehenen Sammelplatz.
Die Einsatzübung diente für uns vorwiegend der Lageerkundung (welcher Angriffsweg ist der sinnvollere, usw). Es wurden zwei Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt, das Gebäude abgesucht, der Brand bekämpft und eine Entrauchung des Gebäudes durchgeführt.

Anschließend konnten die Kinder des Kindergartens noch selbst an D-Strahlrohren Hand anlegen und das Fahrzeug besichtigen.

Wir bedanken uns bei dem Hausmeister, den Erzieherinnen und Erziehern des Kindergartens für die gute Zusammenarbeit!

Neues von der Kinderfeuerwehr Behringersdorf

„Hurra, endlich dürfen wir mit dem Feuerwehrbus fahren!!“ Am 07.05.2018 machten sich 9 Kinder unserer Kinderfeuerwehr auf, das Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge der Feuerwehr Röthenbach/Peg. zu besichtigen. „Mann, gibt es da viele Autos!“ „Habt ihr auch eine Rutschstange oder einen Schlauchturm“ waren einige der vielen Fragen. Christian Piech und Sven Irmscher, 1. und 2. Jugendwart der FFW Röthenbach beantworteten dies Fragen geduldig und kindgerecht. Den Abschluss der Führung bildete das „Besteigen“ des Schlauchturmes. Oben angekommen waren alle außer Puste. Christian Piech erklärte uns, dass dieser Turm als Übungsstrecke der Atemschutzträger dient. Das heißt: 113 Stufen mit 35kg Ausrüstung hinauf und wieder hinunter, also gedanklich ein Kind Huckepack. Welch eine Leistung!! Herzlichen Dank der Feuerwehr Röthenbach für die tolle Führung. Unsere Kinder waren mit Feuer und Flamme dabei.

29.04.2018 – Einsatzübung in Oedenberg

Um 18 Uhr wurden wir durch die Integrierte Leitstelle zu unserer jährlichen Einsatzübung mit den Kameraden aus Oedenberg alarmiert.
Dieses Jahr war das Einsatzszenario ein Verkehrsunfall mit zwei PKW, einem Motorrad und mehreren verletzten Personen – dargestellt sowohl durch Übungspuppen, als auch durch lebende Darsteller. Das Szenario wurde auf der Verbindungsstraße von Oedenberg nach Simmelberg mit sehr viel Aufwand angelegt.
Die Kameraden aus Oedenberg übernahmen bis zu unserem Eintreffen die Erstversorgung der Personen, sowie die erste Erkundung der beteiligten Fahrzeuge. Mit den wenigen Möglichkeiten, die den Oedenberger Kameraden bei der techischen Hilfeleistung zur Verfügung stehen, konnte dennoch ein großer Zeitgewinn durch Vorabinforamtionen, Erstzugang und Fahrzeugstabilisierung erzielt werden.
So waren wir mit unserer erweiterten Ausrüstung in der Lage, die beiden Fahrzeuge ohne umfangreiche Erkundung sofort zu stabilisierten und einen unmittelbaren Zugang zu den eingeklemmten Personen in den PKW´s herzustellen.
Parallel stellten wir den erweiterten Brandschutz her und legten die Gerätschaften zur Rettung bereit. In Teamarbeit mit den Oedenbergern wurden dann die eingeklemmten Personen aus den Fahrzeugen befreit.
Die Einsatzübung wurde so gestaltet, dass wir ein Fahrzeug in Seitenlage hatten, zwei Personen mit schweren Traumata zu retten hatten, sowie als besondere Herausforderung, ein Unfallopfer mit Pfählung durch ein langes Rohr. Die lebenden Darsteller waren übrigens die Kinder der Oedenberger Kameraden, die ihre Sache wunderbar gespielt hatten.

Insgesamt war die Übung ein sehr anspruchsvolles und abwechslungsreiches Szenario.

 

15.04.2018 – Übung im Feuerwehrhaus

Thema der Übung waren Aspekte zum Verhalten bei Rauchentwicklung in Treppenräumen. Bei einem Brandereignis in einem der dem Treppenraum angrenzenden Räume ist durch das Schachtprinzip des Treppenhauses davon auszugehen, dass Brandgase in den Treppenraum eindringen, der eigentlich als erster Rettungsweg frei bleiben sollte von Gefährdungen.
Um dieser Gefahr vorzubeugen, werden vermehrt Druckbelüfter eingesetzt, die den Treppenraum unter Überdruck setzen und dadurch Rauchgase verdrängen können. Voraussetzung ist jedoch, dass in den Bereichen, die oberhalb des Brandereignisses liegen, die Fenster und Türen geschlossen sind. Dies kann z.b. durch den Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz sichergestellt werden.
Eine weitere Möglichkeit der Vermeidung von Brandgasausbreitung in den Treppenraum stellt der mobile Rauchverschluss dar, der von den vorrückenden Einsatzkräften in die Türöffnung gespreizt werden kann.
Die Wirkung des Druckbelüfters und des mobilen Rauchverschlusses haben wir unter verschiedenen Szenarien von geöffneten/geschlossenen Fenstern im Gebäude durchgespielt.
Weiter wurden die Voraussetzungen besprochen, die es dem Angriffstrupp mit Atemschutz erlauben können, ohne Wasser am Rohr in das brennende Gebäude einzudringen.