09.02.2019 – Baum auf Fahrbahn

Um 16:36 Uhr wurden wir zu einem umgestürzten Baum zwischen Behringersdorf und Günthersbühl alarmiert. Dieser blockierte die gesamte Fahrbahn, sowie den angrenzendem Radweg. Während unserer Arbeiten war die Straße komplett gesperrt.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, MZF 11/1
Polizei



29.01.2019 – Wohnungsöffnung

Punkt 9:30 Uhr ertönten unsere Meldeempfänger mit einer Alarmierung zur Türöffnung für den Rettungsdienst. Am Einsatzort angekommen, teilte uns der Rettungsdienst mit, dass die Türe kurz vor unserem Eintreffen durch den Hausnotruf geöffnet wurde.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1
Rettungsdienst

28.01.2019 – VU mit PKW

Erneut kam es in unserem Einsatzgebiet zu einem Verkehrsunfall, diesmal ereignete er sich auf der Günthersbühler Straße. So erhielten wir um 12:34 Uhr die Alarmierung, dass sich ein PKW überschlagen hat. Da unser Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Kundendienst hatte und unser Löschgruppenfahrzeug bereits seit einiger Zeit wegen eines Defekts in „Status 6“ (nicht einsatzbereit) war, wurden unsere Kameraden aus Schwaig mit alarmiert. Alle Insassen befanden sich bereits bei unserem Eintreffen nicht mehr in den Fahrzeugen. Es mussten geringe Mengen Betriebsstoffe abgebunden werden. Während des Einsatzes wurde der Verkehr umgeleitet.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: MZF 11/1
Feuerwehr Schwaig: LF 40/1, RW 61/1
Rettungsdienst
Polizei

22.01.2019 – VU mit LKW

Um 16:42 Uhr wurden die FF Schwaig und wir mit dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW, Person eingeklemmt“ auf die BAB A3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Vor Ort bot sich uns folgende Lage: Ein PKW auf der linken Fahrspur und ein LKW ca. 100 Meter weiter auf dem Standstreifen, keine Person eingeklemmt. Eine Person wurde durch den bereits anwesenden Rettungsdienst versorgt. Unsere Aufgaben beschränkten sich somit auf die Verkehrsabsicherung, Ausleuchten der Unfallstelle und dem anschließenden Abkehren der Fahrbahn.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, MZF 11/1
Feuerwehr Schwaig: LF 40/1, GW-L 55/1 mit VSA, RW 61/1
Rettungsdienst
Polizei

15.01.2019 – VU mit PKW, Person eingeklemmt

Erneut wurden wir mit den Kameraden der Feuerwehr Schwaig auf die BAB A3 in Fahrtrichtung Würzburg zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Durch die Leitstelle Nürnberg erhielten wir den Alarm um 17:46 Uhr, dieses mal lautete die Meldung jedoch: Person eingeklemmt.
Vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass keine Person im Fahrzeug eingeklemmt war. Unsere Aufgaben beschränkten sich somit auf Sicherstellen des Brandschutzes und Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, sowie die Verkehrsabsicherung. Die FF Schwaig unterstütze uns mit ihrem Verkehrssicherungsanhänger und bei den anschließenden Aufräumarbeiten.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, MZF 11/1
Feuerwehr Schwaig: LF 40/1, GW-L 55/1 mit VSA, RW 61/1
Rettungsdienst
Polizei

14.01.2019 – VU mit PKW

Gemeinsam mit den Kameraden aus Schwaig wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die BAB A3 alarmiert. Nach nur wenigen Sekunden erhielten wir jedoch den Funkspruch von der Leitstelle, dass unser Einsatz nicht mehr von Nöten ist.

Katastropheneinsatz mit dem Hilfeleistungskontingent Nürnberger Land

Zusammen mit etlichen Feuerwehren aus dem Nürnberger Land machten wir uns am Montag, den 14.01.19 um 3 Uhr morgens auf den Weg nach Berchtesgaden, genauer gesagt nach Buchenhöhe. Treffpunkt der Beteiligten war das Gerätehaus der Feuerwehr Lauf.

Gemeinsam machten wir uns im Konvoi auf den Weg. Nach ca. 6 Stunden Fahrt (Marschgeschwindigkeit: 60 km/h) kamen wir am Sammelpunkt an. Hier mussten zunächst Schneeketten angelegt werden, ehe wir die Weiterfahrt antreten konnten. Als wir dann endlich Buchenhöhe erreicht hatten, begannen wir alle mit den Vorbereitungen für unseren Einsatz. Die ersten Kubikmeter Schnee konnten auch schon von den Dächern geschafft werden. Die Einheiten wurden in verschiedene Löschzüge eingeteilt, denen jeweils ein Abschnitt zugeteilt wurde. Unter anderem. wurde auch ein Versorgungszug gebildet, dieser war allein für die Beschaffung von Material, Ausrüstung und Verpflegung zuständig. Des Weiteren wurde durch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung – kurz UG-ÖL – eine Einsatzzentrale aufgebaut, um unsere Einheiten optimal koordinieren zu können. Zusätzlich waren das THW (verschiedene Ortsverbände), die Bundeswehr und die Bereitschaftspolizei mit in Buchenhöhe. Um der Schneemassen Herr zu werden, mussten diverse Fenster und Eingänge verschalt werden und immer wieder Wege mittels Schneefräsen frei geräumt werden. Radlader und LKW fuhren die Schneemassen umher, damit Platz für unsere Arbeiten und Gerätschaften frei wurde und blieb. An den Dächern wurden Sicherungen angebracht um überhaupt einigermaßen sicher auf ihnen arbeiten zu können. Allerdings wurde so viel Material benötigt und viele auftauchende Probleme galt es zu lösen, dass wir viel improvisieren mussten und einiges deshalb anders, als im Lehrbuch ablief. Im Vordergrund stand jedoch immer die eigene Sicherheit der Mannschaft und die der Bewohner des Ortes.

Gemeinsam mit den Feuerwehren Schwaig und Röthenbach a.d. Peg. bildeten wir den 1. Löschzug und standen vor der Aufgabe das Schuldach sowie zwei Wohnheime von den Schneelasten zu befreien. Bereits nach dem ersten Tag konnten wir feststellen, dass wir, obwohl wir aus unterschiedlichen Wehren kommen, zu einer Einheit zusammengewachsen waren. Am Mittwoch fuhren fast alle Kräfte aus unserem Kontingent heim und wurden durch frische „Manpower“ und teilweise andere Fahrzeuge ersetzt. Lediglich der Führungsstab und 8 Feuerwehrfrauen und Männer, darunter fünf aus unserer Wehr, blieben vor Ort.

Der Einsatz ging bis zum 16.01.19 und forderte sowohl der Mannschaft als auch der Gerätschaft einiges ab. Für viele Geräte war der Einsatz unter diesen extremen Bedingungen zu viel, was teilweise erst in den etlichen Stunden der Nachbereitung auffiel. Alles in allem war der Einsatz jedoch ein Beispiel von kameradschaftlichem Zusammenhalt und ein gelebter Ausdruck der Nächstenliebe. Wir wurden mit allem versorgt, was wir benötigten und erhielten darüber hinaus auch noch einige kleine Aufmerksamkeiten. Für diese Großzügigkeit möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei den Bewohnern von Buchenhöhe herzlich bedanken!