Ausbildungsgemeinschaft Schwaig-Behringersdorf

Mit insgesamt 8 Kameraden aus den Feuerwehren Schwaig und Behringersdorf wurde ein Lehrgang zur Absturzsicherung gestaltet. Als Ausbilder konnten wir Jürgen Winkler (ebenfalls in der FF Schwaig) und Markus Gaukler von der Berufsfeuerwehr Nürnberg gewinnen. Die beiden Spezialisten im Bereich der Höhenrettung der Wache 2 organisierten für die Kameraden die theoretischen sowie praktischen Unterrichtseinheiten mit einer anschließenden Abschlussprüfung. Highlight in der Ausbildung waren das Besteigen des Portalkrans der Firma Zapf in Behringersdorf, sowie eines Baukrans in Nürnberg.

Unser Dank gilt der Firma Zapf, die es uns ermöglicht hat, die Ausbildung auf ihrem Gelände durchzuführen und besonders den beiden Ausbildern für die interessante und fundierte Ausbildung.

23.05.2017 – Brand PKW auf BAB A3

Um 11:04 Uhr wurden wir zu einem brennenden PKW auf die Autobahn A3 in Richtung Regensburg/Passau alarmiert. Der Fahrer konnte das Fahrzeug noch auf den Pannenstreifen nach der Ausfahrt Nürnberg Laufamholz / Lauf a.d. Peg. abstellen. Bei unserem Eintreffen stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand, die Rauchwolke war von weitem ersichtlich. Während den Löscharbeiten, musste die Ausfahrt gesperrt werden. Nachdem wir die Nachlöscharbeiten beenden konnten, übergaben wir die Einsatzstelle der Polizei und rückten wieder ein.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1
Feuerwehr Schwaig
Rettungsdienst
Polizei

18.05.2017 – VU PKW

Um 18:25 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Behringersdorf und Günthersbühl (LAU14) gerufen.

Vor Ort bot sich folgende Lage: ein PKW im Straßengraben und eine verletzte Person. Die Kameraden der Nachbarfeuerwehr Günthersbühl leisteten als Ersthelfer bis zu unserem Eintreffen erstklassige Arbeit.

Wir übernahmen die Betreuung der Person bis zur Ankunft des Rettungsdienstes, klemmten die Batterie des Unfallfahrzeuges ab und regelten den Verkehr auf der Straße.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: MZF 11/1, HLF 40/1
Rettungsdienst
Polizei

13.05.2017 – Brand Lagerhalle

Alarmiert wurden wir gemeinsam mit den Kameraden aus Schwaig um 17:35 Uhr zu einem gemeldetem Lagerhallenbrand.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte allerdings kein Feuer oder Rauch ausfindig gemacht werden. Die genaue Untersuchung der Räume, sowie eine Sichtung von der Drehleiter aus in einigen Metern Höhe bestätigten, dass kein Feuer ausgebrochen war.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: MZF 11/, HLF 40/1, LF 40/2
Feuerwehr Schwaig
Rettungsdienst
Polizei

12.05.2017 – Brand PKW

Um 10:23 Uhr wurden wir zu einem gemeldeten brennenden PKW auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert.
Bei unserem Eintreffen stellte sich schnell heraus, dass nur ein Kühlerschlauch geplatzt war. Wir sicherten die Unfallstelle ab und banden das auslaufende Kühlermittel ab. Im Anschluss übergaben wir die Einsatzstelle der Polizei und der Autobahnmeisterei und rückten ein.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: MZF 11/1, HLF 40/1
Feuerwehr Schwaig
Rettungsdienst
Polizei

03.05.2017 – Übung „Not-Dekontamination“

Die Transporte im gewerblichen Güterverkehr erfolgen unter anderem auf Straßen und Schienen. In unserem Einsatzgebiet befinden sich die Bundesautobahn A3, die vielbefahrene B14 und auch die zweigleisige Bahnstrecke Nürnberg – Lauf/Hersbruck. Auf diesen Verkehrswegen werden u. A. auch Güter transportiert, die als Gefahrgut eingestuft werden.

Damit wir auch auf „Gefahrgutlagen“ vorbereitet sind, sind wir angehalten, in regelmäßigen Abständen Übungen zur sogenannten Not-Dekontamination durchzuführen. Dabei sprechen wir bewusst von einer Not-Dekontamination, weil wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zwar einen schnellen und simplen Aufbau zur Säuberung von Mensch und Gerät durchführen können, dieser jedoch nicht mit dem Gerät der speziell dafür eingerichteten Fachkräfte im Landkreis konkurrieren kann.

Diese im Landkreis verteilten Fachkräfte besitzen jeweils extra für solche Situationen angeschaffte Ausstattung und werden zu jedem Einsatz mit Gefahrgut hinzugezogen. Im Notfall kann es allerdings erforderlich sein, dass diese Säuberung auch von uns durchgeführt werden muss.

Auf dem nachfolgendem Bild ist der Aufbau zu einer „Massendekontamination“ zu sehen – ein denkbares Einsatzszenario, mit dem vielen betroffenen Menschen geholfen werden kann.

Wichtig ist hierbei, eine klare Grenze zu schaffen, die den Gefahrenbereich eingrenzt. Und ebenfalls von Bedeutung ist die eindeutige Linienführung für die Betroffenen. Das dahinter stehende Fahrzeug dient als Sichtschutz. Der Sichtschutz wird benötigt, da es erforderlich ist, sich zu entkleiden, um den gefährlichen Stoff vom Körper waschen zu können. Das Schmutzwasser wird dann mittels Sauger und Plane aufgefangen und in einen externen Behälter gepumpt.

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26.04.2017 – VU PKW

Um 18:10 Uhr wurden sowohl wir wegen eines Verkehrsunfalls ohne eingeklemmte Person auf die BAB (Bundesautobahn) A3 alarmiert, als auch die Kameraden aus Schwaig, die die Verkehrssicherung übernahmen. Gemeldet wurde ein Einsatzort in Fahrtrichtung Würzburg, kurz vor der Ausfahrt „Nürnberg Nord“. Es stellte sich dann aber heraus, dass der Unfall auf der entgegen gesetzten Fahrbahn in Richtung Regensburg lag. Für uns hieß das dann wohl oder übel einmal am Unfallort vorbei zu fahren und an der nächsten Ausfahrt zu wenden.
Die Zuständigkeit auf der Fahrbahn in Richtung Regensburg liegt bei den Feuerwehren aus Erlangen, die daher nacharlarmiert wurden.
Bei unserer Ankunft konnten wir folgende Lage feststellen:
Zwei PKWs lagen mit erheblichen Schäden auf allen drei Fahrspuren. Die Fahrer waren nach ersten Einschätzungen nur leicht verletzt. Einer der Fahrer wurde jedoch zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus transportiert.
Wir stellten den Brandschutz sicher, sperrten die betroffenen Fahrbahnen, sicherten die verunfallten Fahrzeuge und banden die auslaufenden Betriebsmittel ab.
Der mit uns eingetroffene Rettungsdienst kümmerte sich unverzüglich um die Patientenversorgung.
Nach dem die Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahnen gesäubert waren, konnte der Verkehr wieder uneingeschränkt frei gegeben werden.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: MZF 11/1, HLF 40/1, LF 40/2
Feuerwehr Schwaig
Feuerwehr Erlangen
Rettungsdienst
Polizei

25.04.2017 – Brand PKW

Die Alarmierung für den gemeldeten Brand eines PKW erfolgte um 18:44 Uhr.
Da sich die Einsatzstelle auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg befand, wurden die Kameraden aus Schwaig mit ihrem Verkehrssicherungsanhänger mit alarmiert.
Nach ausgedehnter Erkundung und Befragung eines am Seitenstreifen stehenden PKW-Fahrers konnte keine Feststellung gemacht werden. Der gemeldete brennende PKW war nicht zu ermitteln, daher rückten wir wieder ein.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf
Feuerwehr Schwaig

19.04.2017 – Brand Lagerhalle

Um 17:49 Uhr wurden die Kameraden aus Schwaig zu einen Brand – Rauchentwicklung alarmiert. Kurz darauf, um 18:02 Uhr, wurden wir nachalarmiert. Die gesichtete Rauchentwicklung bestätigte sich als Lagerhallenbrand. Wir unterstützten die Kameraden mit zusätzlichen Trupps, darunter auch einige unter schwerem Atemschutz.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, LF 40/2
Feuerwehr Schwaig
Rettungsdienst
Polizei

03./04.04.2017 – Unterkreisübung

Gemeinschaftsübung der Feuerwehren

Die Abende des 3. und 4. Aprils standen ganz unter dem Motto „Retten – Löschen – Bergen – Schützen“. Bei der sogenannten „Unterkreisübung“  kamen die Feuerwehren aus Haimendorf, Röthenbach und Schwaig sowie Renzenhof, Rückersdorf und Behringersdorf zusammen. Die beiden Übungsszenarien waren so ausgelegt, dass sie fast das gesamte Know-how der Einsatzkräfte forderten.
Bei dem einen Szenario wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem Unimog und einem PKW dargestellt. Insgesamt waren 6 verletzte Personen zu retten. Vier Personen waren im PKW eingeklemmt, eine Person lag unter dem Unimog und eine weitere saß noch in dessen Führerhaus. Erschwerend kam hinzu, dass der Unimog Gefahrgut geladen hatte und dieses durch den Unfall aus dem Behälter austrat.
In dem anderen Szenario explodierte ein kleiner Tank in einer Scheune. Der dadurch entstandene Brand musste schnellst möglich gelöscht werden (simuliert mit Nebelmaschine), um eine Ausbreitung zu verhindern. In der Scheune befanden sich noch einige Personen, diese mussten jedoch erst gefunden werden. Deren Rettung stellte sich aber als kleine Herausforderung dar, da sie zum Teil eingeklemmt oder in besonders ungünstigen Positionen lagen. Die gesamte Rettung musste unter schwerem Atemschutz erfolgen.
Die sechs Feuerwehren wurden dabei in zwei Gruppen aufgeteilt und tauschten nach dem ersten Abend Ort und Einsatzgeschehen.

Als Fazit der beiden Übungen können wir freudig feststellen, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehren einwandfrei funktioniert und die Ausbildungen bei den Einsatzkräften vollen Erfolg zeigen.

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