15.06.2018 – Brand Dachstuhl

Die Kameraden aus Schwaig wurden um 13:46 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in ihrem Ortsgebiet alarmiert. Kurze Zeit später wurden wir von ihnen als Unterstützung nachgefordert.
Das Feuer befand sich jedoch nicht, wie gemeldet, im Dachstuhl, sondern im Wohnzimmer des betroffenen Objekts. Es wurden mehrere Trupps unter Atemschutz  zur Brandbekämpfung als auch zur Erkundung (z.B. Gasabsperrhahn) hineingeschickt. Der Stoßtrupp der Kameraden konnte das Feuerwehr löschen, anschließend wurde alles durch die Wärmebildkamera überprüft und auch das direkt angrenzende Wohnhaus wurde auf eventuelle Brandeinwirkung kontrolliert. 
Wir konnten dabei drei vollausgerüstete Atemschutztrupps und noch mal zwei auf Reserve beisteuern.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, LF 40/2, MZF 11/1
Feuerwehr Schwaig
Rettungsdienst
Polizei

06.06.2018 – Großtierrettung aus dem Wasser

Um 18:16 Uhr wurden wir zu einem örtlichen Reiterhof alarmiert. Ein Pferd war von seiner Koppel verschwunden. Es wurde vermutet, das Tier könnte in die direkt angrenzende Pegnitz abgerutscht und von der Strömung mitgerissen worden sein. Daher wurde entschieden, unser Boot sofort zur Slipanlage zu fahren und es dort zu Wasser zu lassen.
Leider versperrten uns jedoch etliche in das Wasser einragende Bäume die Durchfahrt, daher konnten wir die vermutete Stelle nicht über die Pegnitz anfahren. Glücklicherweise wurde unterdessen das Pferd von einem Fußtrupp entdeckt. Ein umgefallener Baum bewahrte es davor, gänzlich abzutreiben. Das Pferd befand sich so weit vom Ufer entfernt, dass wir es nur mit Hilfe eines Traktors ans sichere Ufer ziehen konnten. Der Traktor wurde dankenswerterweise von einem Feuerwehrangehörigen gestellt. Die für diese Fälle vorrätigen Schlupfen und das Rettungsgeschirr haben wieder gute Dienste geleistet.
Nach medizinischer Behandlung durch eine Tierärztin konnte das Pferd am nächsten Tag bereits wieder auf der Koppel stehen.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, LF 40/2, MZF 11/1, MZB 99/1
Polizei

30.05.2018 – Ölspur

Um 07:30 Uhr wurden wir zu einer Ölspur alarmiert. Diese reichte vom Kreisverkehr in Behringersdorf bis nach Nürnberg-Erlenstegen. Wir begannen die Ölspur auf der B14 in Richtung Erlenstegen abzubinden. Da eine Länge von 4 km für uns zu große Ausmaße hat, forderten wir eine Spezialfirma nach. Diese reinigte die Straße mit Ihrer Kehrmaschine.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: LF 40/2, MZF 11/1
Polizei

Neues von der Kinderfeuerwehr Behringersdorf

„Hurra, endlich dürfen wir mit dem Feuerwehrbus fahren!!“ Am 07.05.2018 machten sich 9 Kinder unserer Kinderfeuerwehr auf, das Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge der Feuerwehr Röthenbach/Peg. zu besichtigen. „Mann, gibt es da viele Autos!“ „Habt ihr auch eine Rutschstange oder einen Schlauchturm“ waren einige der vielen Fragen. Christian Piech und Sven Irmscher, 1. und 2. Jugendwart der FFW Röthenbach beantworteten dies Fragen geduldig und kindgerecht. Den Abschluss der Führung bildete das „Besteigen“ des Schlauchturmes. Oben angekommen waren alle außer Puste. Christian Piech erklärte uns, dass dieser Turm als Übungsstrecke der Atemschutzträger dient. Das heißt: 113 Stufen mit 35kg Ausrüstung hinauf und wieder hinunter, also gedanklich ein Kind Huckepack. Welch eine Leistung!! Herzlichen Dank der Feuerwehr Röthenbach für die tolle Führung. Unsere Kinder waren mit Feuer und Flamme dabei.

20.05.2018 – VU PKW auf BAB 3

Um 17:06 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Am Unfallort eingetroffen fanden wir einen PKW auf der Baustellenabsicherung stehend vor.
Die Kameraden aus Schwaig übernahmen die Verkehrsabsicherung durch ihren VSA. Die auslaufenden Betriebsstoffe wurden durch uns abgebunden, der Brandschutz sichergestellt und anschließend der verbliebene Diesel aus dem beschädigten Tank abgelassen.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, LF 40/2
Feuerwehr Schwaig
Polizei

10.05.2018 – Ölspur

Um 13:08 Uhr wurden wir zu einer gemeldeten Ölspur in der Günthersbühler Straße alarmiert. Allerdings begann sie bereits an der Autobahnabfahrt Nürnberg-Erlenstegen/Behringersdorf und zog sich stellenweise bis zur Günthersbühler Straße. Wir haben sie mit Ölbindemittel abgebunden und anschließend abgekehrt. Während unseres Einsatzes mussten wir den Verkehr regeln.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, LF 40/2, MZF 11/1
Polizei

04.05.2018 – Tragehilfe Rettungsdienst

Gegen 21:40 Uhr wurden wir von der Leitstelle zu einer Tragehilfe gerufen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen unsere Feuerwehrsanitäter die Versorgung des Patienten. Anschließend wurde dieser mittels Schwerlastrettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, MZF 11/1
Rettungsdienst

04.05.2018 – Brand PKW

Um 18:21 Uhr wurden wir zu einem brennenden PKW auf der B14 zwischen Behringersdorf und Nürnberg-Erlenstegen alarmiert. Bei unserem Eintreffen kamen die Flammen bereits aus der Windschutzscheibe. Wir sperrten die B14 während der Löscharbeiten, da wir auf der Gegenfahrbahn halten mussten. Bis zum Abschleppen des PKW übernahmen wir die Verkehrsleitung und führten den Verkehr im Wechsel an der Unfallstelle vorbei.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, LF 40/2, MZF 11/1
Polizei

02.05.2018 – Tragehilfe Rettungsdienst

Um 20:34 Uhr wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Zusammen mit dem Rettungsdienst trugen wir den Patienten durch das enge Treppenhaus, damit dieser für die notwendige Untersuchung und anschließende Behandlung ins Krankenhaus transportiert werden konnte.

Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Behringersdorf: HLF 40/1, MZF 11/1
Rettungsdienst

29.04.2018 – Einsatzübung in Oedenberg

Um 18 Uhr wurden wir durch die Integrierte Leitstelle zu unserer jährlichen Einsatzübung mit den Kameraden aus Oedenberg alarmiert.
Dieses Jahr war das Einsatzszenario ein Verkehrsunfall mit zwei PKW, einem Motorrad und mehreren verletzten Personen – dargestellt sowohl durch Übungspuppen, als auch durch lebende Darsteller. Das Szenario wurde auf der Verbindungsstraße von Oedenberg nach Simmelberg mit sehr viel Aufwand angelegt.
Die Kameraden aus Oedenberg übernahmen bis zu unserem Eintreffen die Erstversorgung der Personen, sowie die erste Erkundung der beteiligten Fahrzeuge. Mit den wenigen Möglichkeiten, die den Oedenberger Kameraden bei der techischen Hilfeleistung zur Verfügung stehen, konnte dennoch ein großer Zeitgewinn durch Vorabinforamtionen, Erstzugang und Fahrzeugstabilisierung erzielt werden.
So waren wir mit unserer erweiterten Ausrüstung in der Lage, die beiden Fahrzeuge ohne umfangreiche Erkundung sofort zu stabilisierten und einen unmittelbaren Zugang zu den eingeklemmten Personen in den PKW´s herzustellen.
Parallel stellten wir den erweiterten Brandschutz her und legten die Gerätschaften zur Rettung bereit. In Teamarbeit mit den Oedenbergern wurden dann die eingeklemmten Personen aus den Fahrzeugen befreit.
Die Einsatzübung wurde so gestaltet, dass wir ein Fahrzeug in Seitenlage hatten, zwei Personen mit schweren Traumata zu retten hatten, sowie als besondere Herausforderung, ein Unfallopfer mit Pfählung durch ein langes Rohr. Die lebenden Darsteller waren übrigens die Kinder der Oedenberger Kameraden, die ihre Sache wunderbar gespielt hatten.

Insgesamt war die Übung ein sehr anspruchsvolles und abwechslungsreiches Szenario.